koenigsberger 14-02-2010 22:40:13
Есть такая книга:
Helmut Borkowski ..Die Kampfe um Ostpreussen und das Samland"
Есть у меня выдержка из этой книги, четыре странички, касающиеся действий танкового батальона на территории нашего региона. К сожалению я не взялся переводить, так как не силен в специальной терминологии. Но подробности перемещения, в форме дневника, думаю представляют интерес.
die Linie KrauBen - Cutenfeld ab. So ging Steinbeck in der Nacht vom 27.01. zum
28.01. verloren.
Am Suedflugel der Division drikkten die sowjetischen Truppen die deutschen Stellun-
gen auf Schanwitz - Ludwigswalde zuruck.
Sornit muB Borchersdorf in der gleichen Nacht (27. - 28.01.) verloren gegangen sein.
Sonntag, den 28.01.1945
Am Morgen des 28.01.45 stand der Gegner plotzlich am Nordrand von Gutenfeld. Es war ihm gelungen. die Schuetzengraben zwischen KrauBen und Gutenfeld unbemerkt zu besetzen. Zwischen der ReichsstraBe 131 und Gutenfeld waren zwei Schuetzengraben parallel in Ost-West-Richtung hergestelit worden. Wir haben uns schon im Herbst 1944 als 12-jahrige Jungens, wenn wir von KrauBen nach Gutenfeld zum Jungvolkdienst muliten. ueber diese Graeben gewundert. Warum verliefen sie nicht in Nord-Sud-Richtung. da der Feind von Osten erwartet wurde?
Diese Graben, mit viel Miihe hergestellt. haben in OstpreuBen mehr geschadet als genutzt.
Da sie deutscherseits aus Mangel an Soldaten nicht mit Infanterie besetzt werden konnten, nutzten sie dern Feind.
Auf der Stralie von Steinbeck nach Konigsberg gingen sowjetische Panzer und Infanterie vor. Die Spitzen standen an der Strafiengabel Konigsberg - Steinbeck - Gutenfeld. Die II.Abt.Pz.-Regt.31 schos das sowjetische Panzerrudel von 20 Panzern zusammen.
Nach einer halben Stunde ging es nach der altbekannten russischen Methode wieder
los.
Es kamen erneut 15 bis 20 Panzer mit aufgesessener Infanterie aus Steinbeck und versuchten, nach Konigsberg entlang der StraBe 131 vorzustolien. Dieser Angrtff wurde ebenso abgewehrt.
In KrauBen lagen 4 bis 5 jagdpanzer vom Typ Hetzer der Pz.-Jg.-Abt. 53. Gutenfeld wurde vom Pz.-Gren.-Regt. 14 verteidigt.
An diesem Tage wurde der Ort stark von russischer Artillerie beschossen. Auch Schlachtflieger griffen laufend mit Bordwaffen an. Alle Angriffe an diesem Tage auf Gutenfeld wurden abgewiesen.
Im Iaufe des 28.01.45 entwickelte sich die Lage am Suedflugel der Division zur Katastrofe.
Pz,-Pi.-Btl. 89 und Pz,-Aufkl.-Abt. 5 muBten sich von Schanwitz bis in die Gegend Kleehof, ostwaerts Ludwlgiwalde, zurueckziehen. Das Pz.-Gren.-Regt. I3 wurde auf Ludwigswalde und Altenberg zuruckgedraengt.
Das II. russ. Gardepanzerkorps stieB am 29.01.45 iiber Maulen 2 km siidwestlich
von Warthen bis an das Frische Haff vor.
Die Verbindung nach Konigsberg von Siiden wurde unterbrochen.
So sind am 28.01.45 Wickbold und am Abend des 28.01. Ludwigswalde, Altenberg
und Gollau verloren gegangen.
Montag. den 29.01.1945
Arn 29.01. geschah dies rnit den Orten Mahnsfeld, Bergau. Godrienen, Maulen. See-pothen. Waldburg und jaskeim.
Die 5. Pz.-Div. mulite den ganzen Sudabschnitt der Festung Konigsberg uberneh-men.
Es wurden ihr die Reste der I. Inf.-Div.. der 56. Inf.-Div., das Festungs-lnf.-Btl. 1441 und ein Festungs-MG-Btl. unterstellt.
Die Reste der 69. Inf.-Div. wurden im Ostabschnitt der Siidfront eingesetzt. Um Krafte freizubekommen, wurden Gutenfeld und KrauBen am 29.01. geraumt.Der Treckvon KrauBenhof verlieii das Dorf urn 10.00 Uhr am 26.01.45 (Freitag), urn iiber die Autobahnbrucke - RingstraBe - Lauth - Neudamm zu fahren. Hier wurde der Treck bereits zersplittert.
Die Stellungverlief nun im Siidosten von Kdnigsberg entlang der Schutzstellung bei Neuendorf und Seligenfeld, in Anlehnung an die alten Forts. Den ganzen 29.01. uber hatten die sowjetischen Truppen die Siidfront der Festung Kdnigsberg berannt. Schwerpunkt waren der Raum Gutenfeld. Altenberg und Warthen. Die gepanzerte Gruppe der 5. Pz.-Div. wurde nach Siidwesten gezogen. um im Zu-sammenwirken mit der Pz.-Div. GroBdeutschland von Brandenburg aus die Verbindung nach Siiden wieder herzustellen.
Das Pz.-Pi.-Btl. 89 wurde in der Gegend GroB Karschau eingesetzt. Pz.-Gren.-Regt.- 13 verlegte man in den Raum Warthen.
Ostlich davon, im Raum Ludwigswalde, war jetzt das Pz.-Gren.Regt. 14 eingesetzt. Dem Feind war es eigendlich leicht gelungen, die Front siidlich des Pregels aufzu-spalten.
Der Gegner war hier die II. Gardearmee mit unterstelltem II. Garde-Pz.-Korps. Fer-ner waren unterstellt das VIII., das XVI. und das XXXVI. Gardescriutzenkorps. Die 5. Pz.-Div. mit Restgruppen war zu schwach gewesen, um die Trennung vom Fallschirmpanzerkorps Hermann Goring zu verhindern.
Nach dem Abzug des XXVI. Armeekorps fiihrte das Fallschirmpanzerkorps HG siidlich des Pregels an der Alle.
Am 24-01. um 00.00 Uhr wurde der rechte Fliigel des Panzerkorps HG wieder der 3. Pz.-Armee unterstellt, und zwar 5. Pz.-Div. und die Gruppe Blaurock (56. Inf.-Div.
und Reste I. Inf.-Div.). Der rechte Flugel dieses Korps zog sich in Richtung Heiligen-
beil zurtick.
Es waren die Cruppe Sperl mit 50. und 61. Inf.-Div. sowie die Gruppe Kotz mit den
Resten der 349. und 549 Inf.-Div.
Doch wenden wir uns zunachst dem Kampfraum sudlich der Festung Koenigsberg zu.
Zunachst war es dringend notwendig, die Verbindung zwischen Koenigsberg und
Heiligenbeil wieder herzustellen.
Heide-Maulen wurde Ausgangspunkt fur die Angriffe nach Suedwesten.
Es gelang die ReichsstraBe I freizukampfen. Die Kampfe in diesem Abschnitt rissen
aber nicht ab. Angriffe der Russen und Cegenangriffe wechselten sich ab. Die Bahnli-
nie Kbnigsberg - Berlin freizukampfen rni&lang. Diese Kampfe dauerten 3 Wochen.
Zum SchluB blieb nur noch ein Notweg direkt am Haff in deutscher Hand.
Mittwoch, den 31.01.1945
Am 31.01. fiihrte die 5. Pz.-Div. nur noch im westlichen Siidabschnitt der Festungs-front. und zwar vorn Haff bis zur StraBe nach PreuBisch Eylau. Den Ostabschnitt iibernahm die 69. Inf.-Div., also den Raum von SchonflieB - Seli-genfeld - Neuendorf bis zum Pregel. Die Pregelbriicke (Autobahnbriicke) zwischen Neuendorf und Palmburg wurde von einem Volkssturmbataiilon verteidigt. Sie wurde am 31.01. um 00.30 Uhr gesprengt. KrauBen wurde von der russ. 26. Garde-Division erobert. Der Feind setzte seine Angriffe gegen die Sudfront der Festung fort. Bei Godrienen entstand ein regelrechter Panzerfriedhof.
Weiter sudwestlich gelang es den Truppen der Division Grofideutschland von Kobbelbude aus, die Sowjets aus Jaskeim zu vertreiben. Hier traten bei den Kampfen auch Kosaken auf.
Sonntag, den 04-02.1945
Am 04. Februar griffen Teile der Division Gro&deutschiand von Norden aus Kalgen in
siidlicher Richtung an und eroberten das stark ausgebaute Warthen. Hart wurde um
das Gut Maulen gekampft. An diesem Tage verlief die Stellung von Colbnicken -
Waldburg - Maulen - Warthen.
Auch war der Bahnhof von Kobbelbude in deutscher Hand.
Sudostlich davon war die 562 ostpr. Volksgrenadier-Division eingesetzt. Die Absicht
des Cegners, Haffstrom und die HaffkOste zu erobern, waren vereitelt worden.
Hier waren das XVI. russ. Gardekorps mit der I I. und 31. Garde-Schutzen-Division
und das XXXVI. Garde-Schiitzenkorps mit der 16. und 18. Garde-Schutzen-Division eingesetzt. Sie gehdrten zur II. Garde-Armee. Kommandeur des XVI. Korps war General Gurjew. Er war ausgezeichnet mit dem Titel ,,Held der Sowjet-Union". Bei der Eroberung von Piilau ist er gefallen. Die Stadt Neuhausen heiBt zu seinen Ehren heute Gurjewsk.
Dienstag, den 06.02.1945
Am 06. Februar griff det Feind erneut an und erreichte fast das Haff. An diesem Tage gingen Warthen und Maulen erdgultig verloren. Auf deutscher Seite waren. auBerTeilen der 5. Pz.-Div. und der Pz.-Div. GroB-deutschland. das Gren.-Regt. 975. der 367. Inf.-Div., ferner die schwere Heeres-Mor-ser-Abteilung 816. Werfer-Regt. 81. Fiak-Regt. 64 und die Sturm-Pionier-Brigade Herzog an den Kampfen beteiligt.
Von unserem Kreis sudlich des Pregels verblieben noch in deutscher Hand Heide-Maulen, Heide-Waldburg und Bahnhof Kobbelbude.
Der Ort Kobbeibude war zunachst von Teilen der Division Grofjdeutschland besetzt. Es laflt sich nicht feststellen. wie lange die Domane in deutscher Hand war: der Bahnhof jedenfalls wurde erst am 14.03.45 geraumt.
Auffallend ist der schnelle Verlust der meisten Orte sudlich des Pregels in wenigen Tagen, namlich vom 26.01. bis 29.01.45.
Die beiden Divisionen der 4. Armee. die am Angrlff auf Elbing teilnehmen sollten. aber nicht freigegeben wurden und nun in den Raum sudlich Konigsberg sollten, ka-rnen hier etwas zu spat, um zu verhindern, daft die Front nicht getrennt wurde. Auch das zu spate Zurucknehmen der 4- Armee spielt hier eine Rolle. Man bedenke: Als die Sowjets schon be! Grofi Lindenau standen, befanden sich noch Verbande der 4. Armee am Mauersee und in der Seen-Stellung bei Lotzen.
Dadurch konnte auch die Herauslosung der 2. Fallschirm-Panzer-Grenadier-Division Hermann Goring nicht fruher sudlich Nordenburg erfolgen. Die Nordflanke der 4- Ar-rnee muBte gedeckt werden, und ein Herauslosen konnte nur Hand in Hand mit der Zurucknahme der Front erfolgen. Diese Verbande haben dann geholfen, die Nord-front des spateren Heiligenbeiier Kessels zu festigen, Oas Gleiche gait fur die Sudfront der Festung Konigsberg. Die Fronten erstarrten und sollten sich bis zum 13.03.45 nicht verandern.
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